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Kontakt zu Verstorbenen aufnehmen

Kontakt zu Verstorbenen aufnehmen


Kontakt zu Verstorbenen aufnehmen: Foto: © GALINA TARASENKO / shutterstock / #686109472
Foto: © GALINA TARASENKO / shutterstock / #686109472

Wenn man Kontakt zu Verstorbenen aufnehmen könnte, wäre dies ein großer Trost für viele Menschen. Geliebte Menschen sterben meistens unerwartet, sodass man sich eigentlich nicht darauf vorbereiten kann. Diesen Schock und die Trauer zu verarbeiten ist eine enorme Herausforderung für jeden. In mehreren Phasen der Bewältigung wird der Tod zunächst geleugnet, erzeugt dann Wut und Trauer, bis er schließlich irgendwann akzeptiert wird.

Gerade die Akzeptanz stellt für viele Betroffene eine enorme Hürde dar. Unter Umständen kann der Abschied leichter fallen, wenn noch mal eine Art Aussprache erfolgen kann. Oftmals sind viele Dinge nicht mehr ausgesprochen oder geklärt worden und lasten schwer auf der Seele. Andere wollen sichergehen, dass es der verstorbenen Person im Jenseits gut geht. Indem man Kontakt zu Verstorbenen aufnimmt, kann noch einiges ins Lot gebracht werden, wobei es verschiedene Möglichkeiten dazu gibt.

Verstorbene können die Kontaktaufnahme initiieren

Nicht immer müssen Hinterbliebene Kontakt zu Verstorbenen aufnehmen, es kann auch von der anderen Seite ausgehen. Oftmals wird von Jenseitskontakten berichtet, bei denen einige Tage bis Monate nach dem Tod eine spezielle Wahrnehmung erfolgt. Das kann bedeuten, dass man meint, eine Berührung des Verstorbenen zu spüren. Unter Umständen glaubt man auch, diesen Menschen irgendwo gesehen oder sein Gesicht in Gegenständen erkannt zu haben. Manchmal wird auch sein Geruch wahrgenommen oder seine Stimme gehört. Dann geht der Wunsch nach einer Kontaktaufnahme vom Verstorbenen aus.

Eine andere Variante ist eine Erscheinung im Traum, die sich dadurch ebenfalls bemerkbar machen möchte. Diese Träume sind sehr intensiv und äußerst realistisch, sie bleiben auch lange Zeit im Gedächtnis. Die Betroffenen wachen häufig aus diesem Traum auf, sind dann traurig oder fröhlich gestimmt und werden diese Emotion längere Zeit nicht los.

Verschiedene Möglichkeiten der Kontaktaufnahme

Vielfach haben Hinterbliebene den Wunsch, noch einmal mit dem Hingeschiedenen zu sprechen. In diesem Fall stehen mehrere Möglichkeiten zur Auswahl, wobei meistens ein Medium aufgesucht wird. Beim sogenannten Channeling geht es darum, dass ein Medium eine Verbindung zu den Gegangenen herstellen kann. Das Medium kann also nicht nur mit Geistern und Engeln kommunizieren, sondern auch Kontakt zu Verstorbenen aufnehmen. Es gibt viele Menschen, die medial veranlagt sind und in diesem Fall helfen können.

Gute Chancen, Kontakt zu Verstorbenen aufnehmen zu können, bietet unter Umständen auch die instrumentelle Transkommunikation. Dazu werden diverse technische Hilfsmittel wie Kameras oder Tonbandgeräte verwendet. Auf dem Filmmaterial oder auf Fotos zeigen sich dann vielleicht helle Stellen. Auf dem Tonbandgerät können mit etwas Glück Stimmen aufgezeichnet werden.

Was manchmal der Unterhaltung von Partygästen dient, kann tatsächlich dazu genutzt werden, Kontakt zu Verstorbenen aufzunehmen. Das Hexenbrett ist auch als Witchboard oder Ouija bekannt und umfasst die Buchstaben von A bis Z sowie die Zahlen von 1 bis 9. Manchmal gibt es auch noch die Wörter Ja, Nein, Hallo und Tschüss, um auch Laien eine gute Verständigung zu ermöglichen. In diesem Fall wird für den Kontakt zwar kein Medium benötigt, dennoch sollte man sich lieber an ein solches wenden. Sollte es während der Inanspruchnahme irgendwelche besonderen Erlebnisse geben, sollten die Trauernden damit nicht alleine gelassen werden.

Wichtige Aspekte in Hinsicht auf den Kontakt zur Totenwelt

Ein gutes und seriöses Medium wird niemals vorab Informationen über den Verstorbenen verlangen. Ganz im Gegenteil, es wird darum bitten, nichts von diesem preiszugeben. Auch Objekte wie Bilder oder persönliche Gegenstände sollten nicht notwendig sein. Schließlich könnte in diesem Fall auch nicht bewiesen werden, dass tatsächlich ein Kontakt stattgefunden hat. Manchmal hört man den Hinweis, dass bis zur Kontaktaufnahme mindestens sechs bis zwölf Monate vergangen sein müssen. Das ist jedoch völliger Humbug, es kann lediglich sein, dass ein Kontakt aus irgendwelchen Gründen nicht zustande kommt.

Bei Selbstmördern wird ja häufig behauptet, dass deren Seele nicht zu Gott gelangen kann, weil sie ihrem Leben selbst ein Ende gesetzt haben. Doch auch zu Menschen, die den Freitod gewählt haben, kann eine Verbindung hergestellt werden. Durch eine Kommunikation mit den Verstorbenen wird auch die Totenruhe nicht gestört. Die Heimgegangenen werden ja nicht zum Gespräch gezwungen, sondern es steht ihnen absolut frei.

Im Gegensatz zur Darstellung in Filmen sind Jenseitskontakt auch in keinster Weise gefährlich. Das gilt vielleicht für die spaßige Freizeitbeschäftigung von Jugendlichen, denen es am notwendigen Respekt mangelt. Nur wenn es nicht als Spielerei angesehen und Respekt gezeigt wird, können Jenseitskontakte extrem positiv sein. Ein mediales Talent tragen übrigens alle Menschen in sich, man muss dieses jedoch trainieren und fördern.



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